Startseite › Bundestreffen 2011 in Hamburg: MERSI wird „QUEERAMNESTY“

Ab 2012 heißen die MERSI-Gruppen der deutschen Sektion von Amnesty International QUEERAMNESTY. Damit gleichen wir uns der Namensgebung der LGBTI-Gruppen in der Schweizer Sektion von Amnesty an, die schon seit längerem so heißen. Die österreichische Gruppe wird folgen. Mit diesem Schritt wird eine schon lange bestehende Kooperation der deutschsprachigen LGBTI-Gruppen von Amnesty in der inhaltlichen Arbeit auch nach außen hin deutlich. QUEERAMNESTY ist ein griffigerer Name, der für die LGBTI-Community verständlich ist. Auch die Zugehörigkeit zu Amnesty wird nun für alle deutlicher.
Die Namensänderung wurde beim MERSI-Bundestreffen 2011 am vorletzten November-Wochenende in Hamburg beschlossen. Drei Tage tauschten sich dort fast 40 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz intensiv über verschiedenste Themen aus. Emily Gray (Foto), die LGBTI-Koordinatorin im Internationalen Sekretariat von Amnesty in London, kam zu uns, um von ihren internationalen Aktivitäten zu berichten. Es gab Workshops zu den Themen Intersexualität, zum Türkei-LGBT-Schwerpunkt von Amnesty und zu der Situation des wegen seiner Homosexualität in Kamerun inhaftierten Jean-Claude Roger Mbede, für dessen Freilassung wir uns aktuell einsetzen.
Bitte beteilige dich an den Aktionen zur Türkei und zum Einzelfall Jean-Claude Roger Mbede:
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