Startseite › MERSI präsentiert queere Musikvideos

20 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage, 30 Jahre Musikvideokultur, 40 Jahre seit den Stonewall Riots, 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. MERSI ist mit einem Infostand bei einer Veranstaltung der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg „Resilience. Queers in Music Video 1979 – 2009“ zu Gast.
„Resilience“ steht hier für viel mehr als die Fähigkeit zum Widerstand: Es bedeutet, Kraft aus der eigenen Unangepasstheit zu beziehen – und die Freiheit selbstbewusster queerer Identitäten und individueller Sexualitäten als starke Basis für kreative Prozesse zu nutzen, die sich innerhalb und mit Mitteln des Mediums Musikvideo gegen Diskriminierungen und Repression zur Wehr setzen.
Die hier zusammengestellte Kollektion be- wie aufrührender Musikclips aus den letzten 30 Jahren zeigt sowohl Videos, die sich vielleicht queerer Performances nur bedienen, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, als auch solche, die Klänge und Visionen verbinden, um die unzähligen Divergenzen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen aufzugreifen. Dabei werden Widersprüche begrüßt und lustvoll, wuchtig, witzig und sexy als Widerständigkeit gegen Homo- und Transphobie wie auch die Engstirnigkeit des Mainstreams umgesetzt. „Resilience“ feiert queere Vielfalt - laut & knallbunt!
Zu sehen waren Musikvideos u.a. von den Regisseur/-innen: Jonas Åkerlund (für Rammstein), Arni & Kinski und Sigur rós (für Sigur rós), Sharon Berkal (für Revolverheld), Kevin Bray (für Me'shell NdegéOcello), Jonathan Dayton & Valerie Faris (für Macy Gray), Courtney Fathom Sell (für Xiu Xiu), Heidi Kilpeläinen (für HK 119), Samara Liu (für The Organ), Whitey McConnaughy (für Gossip), Erwin Olaf (für Mathilde Santing), Jesse Peretz (für Foo Fighters), Kai Regan (für Cocorosie), Johan Renck (für The Knife) und Bernard Rose (für Frankie goes to Hollywood).
Am Freitag, den 23. Oktober um 00:15 Uhr im Metropolis-Kino, Steindamm 54
Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg