Amnesty International
Verhaftungen, Folter, Hinrichtungen. Weil Menschenrechte nicht selbstverständlich eingehalten werden, gibt es Amnesty International. Wir setzen uns auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für den Schutz der Menschenrechte ein.
Die Ermittlungsarbeit von Amnesty International leisten sogenannte „Länder-Researcher“. Sie sammeln und bewerten
Informationen über die Menschenrechtsituation „ihrer“ Region und dokumentieren die Ergebnisse. „Campaigner“ machen aus diesen Informationen
Kampagnen und Mitgliederaktionen, die von uns auf nationaler Ebene umgesetzt werden. Wir produzieren Informationsmaterial und tragen die Botschaften mit kreativen Aktionen und aktiver Pressearbeit in die Öffentlichkeit.
Die friedliche und überaus erfolgreiche „Waffe“ von Amnesty International ist
öffentlicher Druck: Denn nichts fürchten Verletzer von Menschenrechten mehr, als dass ihre Taten an die Öffentlichkeit gelangen. Innerhalb kürzester Zeit senden Menschen weltweit Briefe, Faxe und E-Mails an die zuständigen Regierungen und Behörden. Die so erzeugte Aufmerksamkeit ist oft entscheidend, um ein Menschenleben zu retten:
Circa 35 Prozent dieser Eilaktionen („Urgent Actions“) sind erfolgreich!
Amnesty hat weltweit über 2,8 Millionen Unterstützer_innen und ist in über 150 Ländern vertreten. Wer bei Amnesty mitmacht, wird also
Teil einer weltweiten Bewegung und kann deren Geschicke mitbestimmen. Kein Politiker, keine Partei, kein Unternehmen, keine Religion kann uns vorschreiben, was zu tun ist oder wie wir uns verhalten sollen. Damit niemand unsere Arbeit behindern kann, ist Amnesty International eine
unabhängige Mitgliederorganisation, die sich ausschließlich aus
Beiträgen und Spenden finanziert.